Skandinavien (31.7. – 09.08.2025)
Pünktlich ging es, nachdem alle im Bus waren um 17.15 Uhr ab Paradiek los. Und trotz eines Staus vor der Weserbrücke kamen wir gut voran und konnten bei unserem großen Essenstopp in Butikate pünktlich zwei weitere Teilnehmende auf der Raststätte aufnehmen. Angekommen in Travemünde erlebte unser Busfahrer Ralf seine große Überraschung, denn Pastor Hoffmann hatte den Ausstieg der Gruppe auf das Schiff verlegt und Ralf musste mit dem Bus darauf. Aber alles klappte gut und als dann kurz vor Mitternacht alle auf ihren Kabinen waren, war der erste Tag perfekt gelaufen.
Bei herrlichem Sonnenschein auf der Ostsee erwachte die Gruppe am nächsten Morgen und hatte, da es in der Nacht geregnet hatte eine wunderbare Fernsicht. Manche genossen den Tag an Bord, andere spielten Karten oder unterhielten sich. Die Stimmung war bestens, was wohl auch an dem Reichhaltigen und guten Buffet auf dem Schiff lag. Als das Schiff anlegte, stand bereits unser gecharterter Bus abholbereit am Pier. Obwohl bei der Zollkontrolle nicht alles reibungslos lief und der Zollhund einen verdächtigen Rucksack fand, konnte wir unser Hotel pünktlich erreichen, das Gepäck verstauen und uns auf den Weg zum Kauppatori, dem Marktplatz und zentralen Anlaufpunkt in Helsinki. machen.
Bevor es zur Canal-Fahrt ging, hatten so alle die Zeit sich dort noch ein wenig umzusehen und auch zu essen. Entspannt genossen wir die 1½ stündige durch Helsinkis Schären und Kanäle mit wunderbaren Ausblicken. Nach Ankunft am Pier ging es dann zur Straßenbahn und von dort zum. Gelände Kongresshalle/Musikhalle/ Bibliothek, wo alle sich ein Getränk in der Helsinkier Stadtbibliothek gönnten. Ein kleiner Spaziergang durch den Jugendstilbahnhof sowie der Besuch der „stillen“ Kampii-Kapelle rundeten das Programm ab. Danach ging es zurück zum Hotel und die Zimmer wurden bezogen, bevor es zum Buffet ging.
Am nächsten Morgen empfingen die Sonnenstrahlen uns erneut und der Gang zur Fähre nach Suomelinna, der Weltkulturerbe-Insel vor Helsinki, wurde fröhlich begangen. Nach der Landung ging es zunächst zur Inselkirche, wo Pastor Hoffmann eine kurze Andacht im Freien hielt, da diese sonntags geschlossen war. Danach hatten alle reichlich Zeit, die Insel zu erkunden, und die Museen dort zu besichtigen, was auch von allen gemacht wurde. Am Nachmittag ging es dann zunächst zur Felsenkirche und von dort weiter zum Olympiagelände mit dem Besuch des Turms und des Sport- und Kulturzentrum THATO. Beides beeindruckte sehr, besonders der überwältigende Blick vom Turm über die Stadt mit ihren Grün- und Wasserflächen. Nach dem Abendessen sind noch viele mit Pastor Hoffmann eine Runde Straßenbahn durch Helsinki gefahren, um noch weitere Eindrücke zu erleben.
Am nächsten Morgen ging es zunächst zum Dom, wo noch ein Gruppenfoto gemacht wurde. Anschließend hatten alle noch etwas Zeit zum Shopping oder eigenem Sightseeing, bevor es zur City-Cruise-Tour ging. Noch einmal wurde Helsinki von der Wasserseite aus bewundert. Um 14.45 stand noch ein letzter Besuch an, den der deutschen Gemeinde in Helsinki. Freundlich wurden wir dort von der Pfarrsekretären Frau Breitling empfangen, die uns einiges zur Gemeinde und auch an der Kurzandacht teilnahm. Dann ging es zurück zum Hotel, wo noch ein wenig ausgeruht wurde, bis Pastor Hoffmann zum schnellen Aufbruch blies, denn es war Regen angesagt. Dieser setzte tatsächlich ein, aber erst als das Schiff ablegte. Das war allen egal, denn das tolle Buffet, insbesondere die Möglichkeit, ein paar gepflegte Biere oder einen schönen Wein zum Abendessen zu trinken, erfreute alle und die Stimmung war richtig gut nach fast drei Tagen schönen Erlebnissen in Helsinki.
Nach ruhiger Nacht auf See kamen wir pünktlich und nach erneut reichhaltigem Frühstück und schöner Schärenkulisse in Slussen mitten im Zentrum Stockholms an. Unser Bus stand schon bereit und so ging es zügig zum Hotel, wo wir bereits um 10.45 unsere Koffer im Gepäckraum verstaut hatten. Es blieb so noch Zeit, um die ersten Erkundungen in Stockholm zu machen, bevor es um 14.00 Uhr mit dem Schiff nach Drottningholm durch die Mälaren zum königlichen Schloss ging. Dort angekommen konnten alle auf ihre Weise den Tag bei erneut herrlichem Wetter verbringen. Schlossbesichtigung, Rundgarten durch die Schlossgärten, Ausruhen im englischen Gartenreich oder auch den Kaffee mit wohlschmeckendem Kuchen genießen. Zurück ging es dann mit Bus und etwas abenteuerlicher U-Bahn. Aber alle kamen am Hotel an und freuten sich bereits auf das Abendessen. Nach dem Essen blieben die meisten vor Ort und genossen einen gemüt-lichen Abend in kleineren Gruppen.
Nach reichhaltigem Frühstück ging es nun heute gemeinsam nach Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm. Zunächst stand der Besuch in der Deutschen Kirche St. Gertrud mit kurzer Führung und sich anschließender Andacht an. Danach teilte sich die Gruppe bis zum nächsten Termin am Nachmittag, dem Besuch des Stadthus (Rathaus). Einige gingen ins Nobelmuseum, andere auf Schiffstour, manche nahmen die Wachablösung am Schloss mit und andere auch den Reichstag. Gut gestärkt kamen dann alle zu den vereinbarten Zeiten zum Rathaus und erlebten dort eine wunderbare Führung in Deutsch. Ein abendlicher Spaziergang oder Kartenabend im Hotel rundeten den Tag ab.
Es ging erneut früh los, denn eine Bootsfahrt durch die Schären nach Växholm stand auf dem Programm. Pünktlich fuhr das Boot ab und nach einer wunderbaren Fahrt kamen wir etwa 1h später in Växholm an Bild einfügen). Ein kleiner Bummel mit Getränkepause schloss sich an und nach knapp 90 min hieß es retour, erneut durch die Schärenlandschaft bis Slussen, um von dort mit dem Boot nach Djurgarden überzusetzen. Dort stand der Besuch des Skansen (Klein Schweden) auf dem Programm. Die rund 4h, die dafür eingeplant waren, reichten kaum aus, um alles in Ruhe anzusehen, waren aber für alle ein besonderes Erlebnis. Alte Handwerkskunst, schöne Gärten und zu besichtigende Gebäude sowie die Natur und die Tiere, für jeden war etwas dabei. Anschließend ging es dann gleich in der Nähe zum Abendessen, das im Garten des Bla Porten eingenommen wurde. In kleinen Gruppen machten sich alle auf dem Weg zum Hotel und genossen noch ein wenig das Flair der Stadt.
Aufbruch heißt es heute, aber nicht gleich, denn zunächst besuchten wir den Waldfriedhof Skogskyrkogården und erfreuten uns an einem herrlichen Spaziergang vorbei am Grab von Greta Gabor. Von dort ging es direkt ins weltberühmte Vasa-Museum, um das beeindruckende Schiff und die Geschichte zu dessen Bau und Bergung zu erkunden. (Bild einfügen) Nach diesem faszinierenden Erlebnis trennte sich die Gruppe. Einige gingen noch ins ABBA-Museum, andere zum Shoppen, bevor es um kurz vor 17.00 Uhr Aufbruch zum Bahnhof hieß. Wir kamen pünktlich an. Alles hatte bisher wunderbar geklappt, aber nun stand noch die etwas unruhige Zugfahrt zurück an und die begann mit fast 4h Verspätung, die wir am Bahnsteig verbringen durften. Doch dann ging es los und als wir dann trotz leichten Schlafes und Verspätung in Hamburg unseren Bus fanden, ging die Stimmung gleich hoch, denn es stand noch ein wunderbares Abschlussfrühstück im Heidenauer Hof an, das alle reichlich auskosteten. Als wir gegen 14.00 Uhr die Heimat erreichten waren alle zwar ein wenig erschöpft, aber voll mit schönen Erinnerungen an eine Fahrt, die beeindruckend schön war.

Mit etwas Verspätung ging es ab Aschen los zur Gemeindefahrt nach Riedenburg/Buch. Trotz der Wettervorhersagen und der durchaus am Montag nicht einfach zu fahrenden Strecke waren alle gut gelaunt. Als wir dann zum Frühstück stoppten, hatten wir die Zeit nicht nur raus-geholt, sondern einen kleinen Vorsprung, weil wir gut durchkamen. Nach dem Genuss des reichlichen Frühstückbuffet kamen wir weiter gut voran und erreichten nach einer weiteren kleineren Pause bereits gegen 14.00 Uhr unser Hotel, Landgasthof Schneider in Riedenburg/Buch. Zunächst gab es dort Kaffee und leckeren Kuchen. Erst danach ging es kurz auf die Zimmer, denn es stand noch eine Führung auf der örtlichen Burg Prunn an. Der Bus konnte fast bis ran fahren und so starteten alle fröhlich zu dieser interessanten Führung auf einer mehr als 850 Jahre alten Wohnburg. Als die Führung vorbei hieß es allerdings 108 Stufen hinaufzulaufen, denn unser Bus wurde verscheucht und musste oben auf den Parkplatz parken. Für manche war das nicht einfach, aber alle kamen nach und nach glücklich oben an und freuten sich nun endlich zurück ins Hotel zu kommen. Das lohnte sich, denn das Abendessen war grandios. Alle waren sich einig, Pastor Hoffmann hat wieder ein tolles Hotel für alle gefunden.
Am nächsten Tag ging es nach reichhaltigen Frühstücksbuffet, das im Grunde nichts zu wünschen übrig ließ, zunächst vorbei an herrlich blühenden Rapsfeldern und schöner hügelige Landschaft nach Landshut, wo bereits die Stadtführung „Um Himmels Willen“ auf uns wartete. Die beide Stadtführerinnen schaffte es nicht nur Informationen zu bringen, sondern mit Humor die Gruppe zu begeistern, so dass nicht nur die wunderbare Hauptstraße mit den schönen Fassaden, sondern auch vieles mehr in Erinnerung bleiben wird.
Nun ging es in die Hallertau vorbei an den riesigen Hopfenfeldern. Und auch wenn dieser noch recht klein war, beeindruckte die Menge der Anbauten uns alle. Nach einem kurzem Verpflegungsstopp kamen wir dann pünktlich in Wolznach beim Hopfenmuseum an, wo wir in kleinen Gruppen von 4 Führerinnen geführt wurden. Die sich anschließende Bierprobe sorgte für Stimmung, so dass wir fröhlich und schon etwas beschwingt nach Buch zurückkehrten und uns erneut am Abendessen erfreuten.
Am nächsten Morgen strahlte die Sonne und alle gingen gut gelaunt zum üppigen Frühstück und freuten sich auf den Tag, den es war zwar kühl, aber im Grunde Kaiserwetter angesagt. So kam es auch und so wurde der Tag für alle ein wunderbarer. Gestartet wurde mit der Besichtigung der Befreiungshalle in Kehl. Ein imposanter Bau, dessen große Halle alle verzauberte. Weiter ging es durch die schöne Landschaft nach Weltenburg. Ein kurzer Fußmarsch zum Kloster musste erledigt werden, aber für die nicht so guten Läufer gab es einen Shuttle. Ein kleiner Rundgang und schnell waren die Tische im Freien besetzt und das Getränk serviert. Das Schiff stand pünktlich da zur Fahrt nach Kehlheim durch den Donaudurchbruch. Das Sonnendeck gehörte uns.
Angekommen in Kehlheim gab es Kaffee und Berliner am Bus und anschließend das Gruppenfoto, bevor die Fahrt weiterging nach Essing, wo wir starteten, um mit dem Schiff nach Riedenburg zu fahren
Eine schöne Fahrt entlang der vielen kleinen Burgen mit herrlicher Aussicht. In Riedenburg teilte sich die Gruppe. Während die einen schon hoch zum Hotel fuhren, machten die anderen noch einen kleinen Rundgang am schönen Stadtteich entlang. Am Nachmittag genossen alle die Zeit mit kleineren Spaziergängen, ausruhen auf den Zimmern oder einem Getränk auf der Terrasse. Ein wunderbarer Tag endete mit einen erneut von der Küche gut abgeschmeckten Abendessen.
Früh aufstehen heißt es heute, denn es geht zu Audi in Ingolstadt. Die Besichtigungstermine konnten nur um 9.00 Uhr gebucht werden, so dass es hieß Abfahrt 7.45 Uhr. Aber es sollte sich lohnen, die Gruppe war begeistert. Doch der Tag war noch nicht zu Ende und er wurde anstrengend,
Durch die frühe Zeit bedingt, gab es noch zwei weitere Führungen. Zunächst nach kurzer Frühstückspause unterwegs in Neuburg an der Donau, wo die wunderbare Barocke Altstadt mit Schlosskirche und Provinzialbibliothek besichtigen wurde und dann der Rundgang durch das Haus im Moos, das auf dem größten bayerischen Niedermoor als Bildungsstätte errichtet wurde. Das sich anschließende Kaffeetrinken mit leckeren selbstgebackenen Kuchen entschädigte dann ein wenig für die „Strapazen“ an diesem Tag, der erneut mit einem mehr als schmackhaften Abendessen endetet.
Auf geht’s, die Sonne scheint. Ziel ist Neumarkt in der Oberpfalz, das Weißwurstmuseum. Nach der hochinteressanten Führung gab es dann auch das Schmankerl, wobei einige doch lieber auf bewährtes, sprich Wienerle zurückgriffen. Weiter ging die Fahrt durch die Oberpflalz durch die idyllische Landschaft der Lauterach, die uns lange Zeit bis hin zur Naab begleitete. Als wir unser Ziel Waldtierpark Höllohe erreichten, strahlte die Sonne nur so vom Himmel. Ein kleiner Spaziergang entlang der Tiere stand nun ebenso auf dem Programm wie ausruhen im Wald-Café. Gut gelaunt ging es zurück nach Buch, wo nach dem Abendessen noch eine Überraschung auf alle wartete. Pastor Hoffmann hatte einen Musiker bestellt und der Franz heizte gut bayrisch ein, so dass es für alle ein durchaus feucht-fröhlicher Abend wurde.
Die Fahrt neigt sich dem Ende zu und es heißt noch einmal raus und zwar nach Regensburg. Gut gelaunt kommt bereit zum Frühstück Rainer mit seinem knallig grünen Werder Shirt an und begrüßt alle recht freundlich. Erster Stopp in Regensburg war das Schloss Emeran, der Sitz der Familie Thurn und Taxis. Und auch wenn Gloria nicht vor Ort war, machten beide Führenden eine tolle Führung in den für die Öffent-lichkeit zur Verfügung stehenden Räumen des Schlosses. Nach einem kleinen Spaziergang zum Dom mit Pausen, starteten wir um 13.00 Uhr zur City-Bahn-Tour und erfuhren so auf bequeme Weise einiges über Regensburg und sahen viele schöne Plätze dieser besonderen Stadt, die Welterbestadt ist. Nach einem kleinen Gang in den Dom, gingen wir die 200m zum Schiffsanleger. Ein kurzer Blick auf die Steinerne Brücke und es ging los die Donau abwärts zur Walhalla. Am Anleger wartete unser Ralf (Busfahrer), der uns bis zum Parkplatz hochfuhr und damit den beschwerlichen Weg über mehr als 350 Treppenstufen ersparte.
Dennoch hieß es noch ein Stück zu laufen, aber die meisten machten sich auf den Weg und bereuten es nicht das imposante Gebäude und die Statuen in seinem Innern zu erblicken. Gemütlich und dankbar für einen erneut schönen Tag kamen wir pünktlich zum Abendessen an und genossen unseren letzten Abend vor Ort.
Es heißt Abschied nehmen. Die Familie Schneider, deren Hotel für alle nicht nur kulinarisch ein Genuss war, verabschiedete sich und kurze Zeit später in Ingolstadt auch Rainer, der von dort in den Urlaub fuhr

„Genussreise ins Sauerland“

Müde, aber gut gelaunt und voller wunderbarer Eindrücke kamen die 48 Teilnehmenden an der „Genussreise Sauerland“ des Pfarramtes Drebber zurück. Sie hatten in der Woche, die sie im Hotel zur Post in Brilon bei kulinarischen Genüssen verbrachten, bei wunderbarem Wetter viel erlebt. Ausflüge nach Fritzlar, Bad Arolsen, Attendorn, Soest mit Dom-, Schloss- und kostümierter Stadtführung sowie Schifffahrten auf den Edersee und Biggesee, zu denen man über viele landschaftlich schöne Strecken fuhr. Begleitet wurden die Tage stets auch von herrlichem Torten, die es an wunderbaren Orten gab. Die Höhepunkten waren sicherlich der Besuch der Abtei in Königsmünster, der Kurzbesuch der Kirche in Drolshagen und nicht zuletzt die Besichtigung der Brauerei in Warstein, die alle beeindruckte. Insgesamt war es eine mit schönen Eindrücken geschmacklich gut gefüllte „Genussreise“, die alle erlebt haben. Viele freuen sich bereits auf 2025, wenn es wieder heißt „Pfarramt Drebber unterwegs“
Das Nachtreffen der Fahrt verbunden mit Informationen zu den Fahrten 2025 ist am 30.06. nach dem Gedenkgottesdienst um 11.00 Uhr 2024 um ca. 12.15 Uhr im Gemeindesaal Mariendrebber!