Pressemitteilungen

von

Ev. Luth. Pfarramt Drebber

mit den zugehörigen Kirchengemeinden Jacobidrebber u. Mariendrebber

Marienstr. 1

49457 Drebber

Telefon 05445/569

Pressemitteilungen

Pressemitteilung
Am Samstag, den 03.09.2021 feierten 27 Silberne- und Goldkonfirmanden der Gemeinden Jacobi- und Mariendrebber in der Jacobikirche ihr Konfirmationsjubiläum. In Kleingruppen zu 3 – 5 Personen wurden alle von Pastor Rainer Hoffmann mit einem persönlichen Segenswort eingesegnet, das sie weiterhin begleiten soll.
In seiner Predigt zum Thema „Vertraute Wege neu entdecken“ machte er deutlich, dass es gut ist, die Wege zu beachten, die andere vor uns gegangen sind. Mit dem Wort „ Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit“ aus Jeremia 6 machte er deutlich, dass Zukunft ohne Vergangenheit nicht denkbar ist. „Wer ohne die Vergangenheit in die Zukunft will, der ist sehr schlecht beraten und lügt sich wohl auch in
die eigene Tasche. Wir nehmen mindestens uns selbst mit in die Zukunft
und wir selbst sind so voller Vergangenheit.“ Dennoch ist der Weg immer wieder frei zu gehen und wer Gott mit auf seinen Weg nimmt, sagte Hoffmann, hat immer ein Korrektiv an seiner Seite, insbesondere, wenn das Leben sich als schwierig erweist. Im Anschluss gab es für die Jubilare nach ihrem Fototermin noch einen kleinen Sekt-Empfang im Gemeindehaus Mariendrebber sowie ein gemütliches Zusammensein bei Kaffee und Kuchen mit vielen schönen
Gesprächen und einen kleinen unterhaltsamen Beitrag von Pastor Rainer Hoffmann zum Gemeindeleben im Pfarramt Drebber.

Goldkonfirmanden

Abeling, Karin Apwisch Horst, Beckman Wilfried,  Bockhop Reinhild,  Bollhorst Rita, Brand Irene, Buck Wilhelm,
Kattau Helga, Meyer Elke, Brand Irene, Meyer Karl.-Heinz, Reckmann Friedhelm, Röper Marion,
Schütte Renate, Sommer Ingrid, Steinbrecher Hiltrud

Silberkonfirmanden

Barg Julia, Heuer Marcel, Höckelmann Silke, Kelm Nadine, Klemm Stefanie, Noethen Tobias,
Röper Manuela, Senf-Wolf Nicole, Stockfisch Sara, Strangmeier Marina,  Zargus Timo

 

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Taufgottesdienst Cornauer Teiche

250 Besucher bei Taufevent an den Cornauer Teichen


Bestes Wetter sorgte wohl mit dafür, dass sich trotz vieler anderer Termine, fast 250 Besucher am Sonntag, den 17.07.2022, auf den Weg machten, um an den Cornauer Teichen einen besonderen Gottesdienst zu erleben.

Und der von den Kirchengemeinden Barnstorf, Jacobidrebber und Mariendrebber gemeinsam gestaltete Taufgottesdienst auf dem Gelände des Sportfischereiverein Flecken Cornau hielt, was er versprach. Zwar blieben letztlich aufgrund von Corona und einer familiären Begebenheit letztlich von acht Tauffamilie nur vier übrig, aber als Pastor Rainer Hoffmann die Taufen im Teich durchführte, waren fast alle Gäste aufgestanden, um das Geschehen zu verfolgen.
Mit Talar ging er ohne großen Schnörkel in den Teich und nacheinander kamen die Tauffamilien, die ebenfalls in den Teich gingen, um ihre Kinder zur Taufe zu bringen. Bereits vorher hatten die beiden Barnstorfer Pastoren Ilka Strelow und Torben Schröder in ihrer Predigt über den Fischzug des Petrus in das Thema Taufe und Nachfolge im Glauben eingeführt. Zudem gab es während getauft wurde für die anderen anwesenden Kinder die Möglichkeit, sich an ihre Taufe durch einen Segen zu erinnern. Pastor Torben Schröder segnet alle, die wollten, am mitgebrachten Taufbecken mit einem Kreuz auf die Stirn.
Fröhlich wurde es als Pastor Hoffgmann aus dem Wasser kam und sich abtrocknete, denn er rief den Sportfischereivorsitzenden Bürgermeister Friedrich Iven zu, auf sein mitgebrachtes Werder Bremen Handtuch zu achten. Der aber konterte, denn als er mitbekommen hatte, dass diesmal auch ein Bayenfan-Kind dabei war, nahm er das Zepter in die Hand und übergab der Tauffamilie ein kleines Säckchen mit einer Baby-Bayernganitur bestehend aus Söckchen, Schal und Mütze. Doch es sollte in dieser sportlichen Angelegenheit, die sich humorvoll durch den Gottesdienst zog, noch nicht der letzte Akt gewesen sein. Tobias Husmann, der den Gottesdienst musikalisch begleitete, überraschte alle mit zusammen mit seinem Vater Peter mit dem neuen Drebberlied “Wo die Hunter einen Bogen macht”, dass er auf die Melodie eines Werdersongs getextet hatte.

Am Ende blieb Pastor Rainer Hoffmann nur noch zu sagen: “Es ist doch schön, wenn sich Kirche und Gemeinde so verstehen, wie in Drebber und selbst beim Thema Fußball auf eine humorvoll Art miteinander umgegangen wird, die die Menschen mitnimmt.” Aber nicht nur aus diesem Grunde werden alle, die gekommen waren, den Gottesdienst in guter Erinnerung behalten. Und auch der Sportfischereiverein war glücklich, denn viele ginge noch
rüber zum Vereinsheim des Sportfischereivereins, um den Vormitteag bei Gegrillten und Getränken
ausklingen zu lassen und die schöne Idylle an den Teichen noch ein wenig zu genießen.
Die Pfarrämter Barnstorf und Drebber sagen dem Team des Sportfischereivereins und allen Mithelfenden herzlichen Dank und werden sicherlich in absehbarer Zeit wegen eines Gottesdienst bestimmt Kontakt aufnehmen.
V.I.S.d.P. Rainer Hoffmann

 

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In zwei feierlichen Gottesdiensten in der jeweils gut besetzten Marienkirche, die unter dem Thema „Besuch eines Zauberlehrlings“ standen, wurden am letzten Sonntag, den 10.04.2022 in Mariendrebber 17 Konfirmanden und Konfirmandinnen eingesegnet. Und
gleich zu Beginn gab es bei den zahlreichen Gästen fragende Gesichter, als zu Beginn bei einer den meisten bekannten Filmmusik in der mit vielen bekannten Symbolen und großen Transparenten geschmückten Kirche nur der Kirchenvorstand einzog. Wo sind
denn die Konfirmanden nur geblieben, haben sie den Anschluss verpasst? Des Rätsels Lösung sollte bald erfolgen. Nachdem Pastor Rainer Hoffmann die Gemeinde und das „Kollegium“ von Hogwarths, der bekannten Zauberschule, auf die Harry Potter ging,
begrüßte, hörte die Gemeinde fast gespenstisch anmutend aus einem sprechenden Hut, den das Konferteam gut sichtbar auf der Kanzel platziert hatte, nacheinander die Namen der Konfirmanden. Diese kamen daraufhin von ihren Eltern oder Paten begleitet in die
Kirche. Ein Moment, der vielen gefiel, denn so wurden sie besonders wahrgenommen. Nach diesem ungewöhnlichen Auftakt und einer dumbledorisch geprägten Hinführung zum Glaubensbekenntnis warteten alle gespannt darauf, ob Pastor Hoffmann in seiner
Predigt auch Gedanken aus der Potter-Saga aufnehmen würde. Und er tat es.
Anhand von vier besonders relevanten Aspekten aus den Rowlingbüchern: „Voldemort beim Namen nennen“, „seinen Dementor wahrnehmen“, „fünf Punkte Abzug für Gryffindor“ und „magische Helfer im Leben“, gab er den Konfirmanden vier Weisheiten
für ihre Zukunft mit: Wahrhaftig sein, sich an das Gute im Leben erinnern, um den Bösen habhaft zu werden, Niederlagen und Sorgen mit humorvoller Distanz und langem Atem zu betrachten und den Glauben als „Geheimwaffe“ im Leben verankern.
Nachdem die Gemeinde und die Konfirmanden nun gut gerüstet mit Gedanken der Potterbücher und des Glaubens ausgestattet waren, stand die Einsegnung an. Diese war trotz des spannenden Themas für alle 17 Konfirmanden und Konfirmanden, die in den beiden Gottesdiensten von Pastor Rainer Hoffmann mit je einem eigenen persönlichen Segenswort eingesegnet wurden, sicherlich ein weiterer besonderer Moment, denn wer steht schon in einem Altarraum, der von großen Winmpeln bekannter Schulklassen
geschmückt ist und empfängt den persönlich zugesprochenen Segen? Die Konfirmanden in Drebber, denen wieder einmal auf eine besondere Weise an diesem Tag der Zusammenhang zwischen Leben und Glauben vermittelt wurde, haben bereits nach dem
Gottesdienst gut gelaunt auf diesen zurückgeblickt und schnell die ersten Bilder verschickt.
Bereits am Vorabend hatte das Konferteam den Abendmahlgottesdienst zum Thema „Harry Potter“ gestaltet und dabei mit viel Fantasie, wesentliche Elemente aus den Rowling-Büchern aufgenommen, u.a. wurde die Konfirmanden mittelst eines
veränderten Filmplakates vorgestellt, Eltern und Gäste beteiligten sich an der „Briefvermehrungsaktion“ und Pastor Hoffmann erzählte in seiner Predigt davon, dass Narben in unserem Leben immer auch ein Zeichen dafür sind, dass wir etwas gewagt haben. Das gilt auch für den Glauben, denn als Christ, sagt er, „versuche ich an den Einen zu glauben, der gestorben ist, um mich zu retten. Aus Liebe. Und ich versuche nachzuspüren, ob diese Liebe in meinem Inneren einen Stempel hinterlassen hat, der für
mich ein besonderes Kennzeichen ist, eine „Narbe“, die bleibt.“
Alles in allem wurden am letzten Wochenende wieder drei fröhliche Gottesdienst mit modernen Liedern, Musik und Aktionen in der Marienkirche gefeiert, die sicherlich allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben werden.
Eingesegnet wurden:
Untere Reihe: Janne Zaga, Felix Mark, Lucas Runge, Fabian Titjung, Mia Hauschild,  Helene Stegmann, Carina Schäfer, Jolina Iven,
Ella Sophie Humburg, Charlotte  Fiefeick, Luisa Brokering
Obere Reihe: Torge Klausing, Jeremy-Noel Kleine, Evelyn Meyer, Kevin Krüger, Nele  Renner, Chantal Dietzmann und
Pastor Rainer Hoffmann

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Kirchengemeinde Jacobidrebber stellt Gemeindehaus für eine zusätzliche Kindergartengruppe zur Verfügung.


In Drebber können jetzt alle Familien zum Sommer ihren Kita-Platz bekommen, teilt Pastor Rainer Hoffmann mit. Und das ist keineswegs
selbstverständlich, denn noch am Dienstag, den 15.03.2022, als der Notruf von KiTa-Leiterin Corinna Schomschor bei Hoffmann einging, sah es so aus, dass viele Familien aufgrund fehlender Kapazitäten einen Ablehnungsbescheid erhalten würden. Zwischen 15 -20 Kinder werden wir voraussichtlich nicht unterbringen können, teilte ihm Schomschor mit und fragte ebenso wie die Elternratsvorsitzende der Kita-Thriburi, Wiebke Halfbrodt, bei der Kirchengemeinde an, ob diese nicht ihre zum 1.Mai freiwerdende Mietwohnung zur Verfügung stellen könnte. Das, so wusste Hoffmann, würde nicht gehen, denn die Räume im Bereich des Mietobjektes wären nicht geeignet gewesen.
Es musste aber eine Lösung her und diese spitzte sich auf die Räumlichkeiten des Gemeindehauses Jacobidrebber zu, weil dadurch eine gute Symbiose mit der Krippe möglich wäre. Schnell wurden Gesprächen mit dem Träger der Einrichtung, dem Ev.Luth.Kindertagesstättenverband Grafschaft Diepholz, aufgenommen, um diese noch nicht spruchreife Lösung zu durchdenken. Das Landesjugendamt Hannover, das für eine Betriebsgenehmigung zuständig ist, wurde in Person von Frau Hesse schnell ins Boot geholt, um die örtlichen Gegebenheiten zu begutachten.
Das Ergebnis beim Besichtigungstermin am 24.03.2022, bei dem neben Frau Hesse, Pastor Hoffmann und Frau Schomschor, auch noch die Mitarbeiter des Amtes in Barnstorf, Frau Emker und Herr Kohroede sowie Helmut Meyer vom Kita-Verband anwesend waren, war
ernüchternd: es ginge zwar, aber dazu müsste die Kirchengemeinde mehr als nur den vorher in Betracht gezogenen hinteren Gruppenraum zur Verfügung stellen. Auch ein Umbau der Toiletten, sowie die Nutzung des vorderen Raumes, der zudem umgestaltet werden muss, sind dazu notwendig. Das bedeutet, dass im Grunde das gesamte Gemeindehaus betroffen ist. So war Pastor Hoffmann nicht glücklich über den Verlauf der Besichtigung, denn dieses bedeutete umfassende Einschnitte für alle Gruppen und Kreise, die im Gemeindehaus Jacobidrebber ihren Platz haben. Er konnte deshalb auch keine Zusage geben, denn der Kirchenvorstand Jacobidrebber musste diesen Auflagen seine Zustimmung geben auf einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung am vergangenen Freitag.
Es wurde die erwartet schwere Entscheidung, die letztlich aber einstimmig und im Einvernehmen getroffen wurde. Wir, berichtet
Hoffmann, haben es uns nicht leicht gemacht. Aber nach einer konstruktiv geführten Diskussion, in der nacheinander alle Argumente
abgewaegt wurden, die für oder gegen den Antrag sprachen, das Gemeindehaus dem Ev.Luth. Kindertagesstätteverband Graftschaft
Diepholz für zwei aufeinander folgende Kindergartenjahrgänge zur
Verfügung zu stellen, haben wir uns letztlich dafür entschieden, diese Möglichkeit zu eröffnen. Mathias Peinz, Vorsitzender des
Kirchenvorstandes, hebt hervor: „Es war eine Herzensentscheidung für Familien mit Kindern, eine Entscheidung für Drebber und im Grunde eine gegen eine sich weiterentwickelden Gemeindearbeit.“ Dennoch war es, so sagen alle Mitglieder des Kirchenvorstandes, eine Entscheidung, zu der es im Grunde keine wirkliche Alternative gab. „Wir können doch
nicht tatenlos zusehen, dass aufgrund von Versäumnissen der Politik zum Sommer 15-20 Kinder keinen KiTa-Platz erhalten werden, weil die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichen,“ bekräftigt Hoffmann noch einmal die ungewöhnliche Entscheidung der Kirchengemeinde auf im Grunde notwendige Räumlichkeiten zu verzichten. Er verweist darauf, dass es nun in der Verantwortung der Kommune liegt, spätestens zum Sommer 2024 die Kapazitäten so zu erweitern, dass die Zwischenlösung „Gemeindehaus Jacobidrebber“ einen Sinn macht, denn eine Verlängerung ist den Gruppen und Kreisen im Pfarramt Drebber nicht zumutbar. „Wir werden und können diese Lösung, die nur unter Mithilfe der Kirchengemeinde Mariendrebber möglich wurde, die bereit ist, den von der Lösung betroffenen Gruppen, Räumlichkeiten zur Verfügung zustellen und zudem einen Raum zur Lagerung des auszuräumenden Mobiliars bereitstellt, sagt Hoffmann, auf keinen Fall verlängern, denn das würde die Entwicklung unserer beiden Kirchengemeinde gefährden.“
Auch Arne Kriesmann, Mitglied des Kirchenvorstands Jacobidrebber weist auf diesen Sachverhalt hin: „Es war nicht leicht, diese
Entscheidung zu treffen, denn für unsere Arbeit vor Ort bedeutet sie, dass wir erhebliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, denn der einzig zur Mitnutzung noch mögliche Raum muss jedes Mal neu hergerichtet werden.“ Zudem werden einige Gruppen, wie das Cafe-
Kinderwagen oder Bethel Nord, die in den Räumen des Gemeindehauses
Jacobidrebber ihren Platz gefunden haben, für diesen Zeitraum nach Mariendrebber wechseln müssen. Auch das Blasorchester wird
zumindest in den Wintermonaten, wenn es nicht in der Kirche proben kann, wohl nach Mariendrebber umziehen. Zudem muss das
überschüssige Mobilar für die nächsten beiden Jahre ausgelagert werden. Auch hier wird Mariendrebber aushelfen und ihrerseits einen
Gemeinderaum dafür bereitstellen. Ob der Kinderchor oder der Chor„Sing-Tonic“ weiter in Jacobidrebber proben werden, ist noch
ungewiss, aber das hofft die Kirchengemeinde. Auch ist sie dankbar, dass Mariendrebber bereit ist, mitzuhelfen. „Es ist gut zu wissen, dass wir uns als Kirchengemeinden aufeinander verlassen können und es ein gutes Miteinander gibt, sagt dazu Anke Wiechers-Fricke aus dem Kirchenvorstand Jacobidrebber. Und auch Karin Steinhöfel Vorsitzende des Kirchenvorstandes in Mariendrebber verweist darauf, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, im Miteinander Lösungen zu finden, die für beide Kirchengemeinden, aber eben auch für unseren Ort gute Entscheidungen sind. Alle Parteien hoffen nun, dass bald der nächste Schritt erfolgt und die bisher noch nicht weit vorgedrungene Baumaßnahme „Erweiterung KiTa-Thriburi“ schnellstens angegangen wird. „Zwei Jahre und vier Monate sollten wohl ausreichen, um eine für alle im Ort gute Lösung in dieser Frage zu finden“, sagt Hoffmann und
betont, dass die Kirchengemeinde ihre angebotene Zwischenlösung nicht verlängern kann und wird.
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