Friedhofsgebührenordnung

für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Jacobidrebber in 49457 Drebber, Landkreis Diepholz Gemäß § 5 der Rechtsverordnung über die Verwaltung kirchlicher Friedhöfe (Friedhofsrechtsverordnung) vom 13. November 1973 (KABl. 1974 S. 1) und § 29 der Friedhofsordnung für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Mariendrebber in 49457 Drebber hat der Kirchenvorstand am 18. November 2015 folgende Friedhofsgebührenordnung beschlossen:
Gemäß § 5 der Rechtsverordnung über die Verwaltung kirchlicher Friedhöfe (Friedhofsrechtsverordnung) vom 13. November 1973 (KABl. 1974 S. 1) und § 28 der Friedhofsordnungfür den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Jacobidrebber in 49457 Drebber hat der Kirchenvorstand am
14. Dezember 2015 folgende Friedhofsgebührenordnung beschlossen:

§ 1 Allgemeines


Für die Benutzung des Friedhofes und seiner Einrichtungen sowie für sonstige in § 6 aufgeführte Leistungen der Kirchengemeinde werden Gebühren nach dieser Gebührenordnung erhoben.

§ 2 Gebührenschuldner

(1) Gebührenschuldner der Benutzungsgebühr ist

1. wer die Bestattung oder sonstige gebührenpflichtige Leistung nach dieser Ordnung beantragt oder durch ihm zurechenbares Verhalten ausgelöst hat,
2. wer das Nutzungsrecht an einer Grabstätte erworben oder verlängert hat,
3.wer die Gebührenschuld gegenüber der Friedhofsverwaltung durch schriftliche Erklärung übernommen hat oder wer für die Gebührenschuld eines anderen kraft Gesetzes haftet.

(2) Gebührenschuldner der Verwaltungsgebühr ist

1. wer die Verwaltungshandlung veranlasst oder in wessen Interesse sie vorgenommen wird,
2.wer die Gebührenschuld gegenüber der Friedhofsverwaltung durch schriftliche Erklärung übernommen hat oder wer für die Gebührenschuld eines anderen kraft Gesetzes haftet.

(3) Mehrere Gebührenschuldner sind Gesamtschuldner.

§ 3 Entstehen der Gebührenschuld

(1) Bei Grabnutzungsgebühren entsteht die Gebührenschuld bereits mit der Begründung des Nutzungsrechtes für die gesamte Nutzungsdauer der Grabstätte oder mit der Verlängerung des Nutzungsrechtes für den Zeitraum der gesamten Verlängerung der Grabstätte.

(2) Bei sonstigen Benutzungsgebühren entsteht die Gebührenschuld mit der Inanspruchnahme der jeweiligen gebührenpflichtigen Leistung.

(3) Bei Verwaltungsgebühren entsteht die Gebührenschuld mit der Vornahme der Verwaltungshandlung.

§ 4 Festsetzung und Fälligkeit

(1) Die Heranziehung zu Gebühren erfolgt durch schriftlichen Bescheid. Die Gebühren sind innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Gebührenbescheides fällig.

(2) Die Friedhofsverwaltung kann die Benutzung des Friedhofes untersagen und Leistungen verweigern, sofern ausstehende Gebühren nicht entrichtet worden sind oder eine entsprechende Sicherheit nicht geleistet ist.

(3) Rückständige Gebühren werden im Verwaltungszwangsverfahren eingezogen.

§ 5 Säumniszuschläge, Kosten,

Einziehung rückständiger Gebühren
(1) Werden Gebühren nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstages entrichtet, so ist für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von 1 % des abgerundeten rückständigen Gebührenbetrages zu entrichten; abzurunden ist auf den nächsten durch 50 Euro teilbaren Betrag.

(2) Für schriftliche Mahnungen sind die entstandenen Portokosten durch den Gebührenschuldner oder die Gebührenschuldnerin zu erstatten.

(3) Rückständige Gebühren, Säumniszuschläge sowie Kosten nach Absatz 2 werden im Verwaltungszwangsverfahren eingezogen. Die Kosten der Vollstreckung hat der Vollstreckungsschuldner oder die Vollstreckungsschuldnerin zu tragen.

§ 6 Gebührentarif- Jacobidrebber -

I. Gebühren für die Verleihung
von Nutzungsrechten an Grabstätten

1. Wahlgrabstätten für Särge:
a) für 30 Jahre für die
erste Grabstelle: 450,00 €
b) für jedes Jahr der Verlängerung
der ersten Grabstelle: 15,00 €
c) für 30 Jahre für
jede weitere Grabstelle: 225,00 €
d) für jedes Jahr der Verlängerung
jeder weiteren Grabstelle 7,50 €

2.Rasenreihengrabstätte für Särge:
für 30 Jahre mit Pflege je Grabstelle 1.800,00 €

3.Rasenwahlgrabstätten für Särge:
a) für 30 Jahre mit Pflege für die
erste Grabstelle 3.300,00 €
b) für jedes Jahr der Verlängerung
der ersten Grabstelle 110,00 €

c) für 30 Jahre mit Pflege für
jede weitere Grabstelle 2.100,00 €
d) für jedes Jahr der Verlängerung
jeder weiteren Grabstelle .70,00 €

4.Wahlgrabstätten für Urnen
a)für 30 Jahre für die
erste Grabstelle: 345,00 €
b)für jedes Jahr der Verlängerung
der ersten Grabstelle: 11,50 €
c)für 30 Jahre für
jede weitere Grabstelle: 120,00 €
d)für jedes Jahr der Verlängerung
jeder weiteren Grabstelle 4,00 €

5.Rasenreihengrabstätten für Urnen:
für 30 Jahre mit Pflege je Grabstelle 1.450,00 €

 

6: Einzel- und Doppelgrabstätten für Urnen

  1. a) für 30 Jahre mit Pflege

                je Doppelgrabstätte                                  5.530,00 EUR

  1. b) für jedes Jahr der Verlängerung

                 je Doppelgrabstätte                                     125,00 EUR

  1. c) für 30 Jahre mit Pflege

                  je Einzelgrabstätte                                   2.915,00 EUR

7.Zusätzliche Beisetzung einer Urne
in einer bereits belegten Wahlgrabstätte für Särge oder Urnen gemäß § 11 Absatz 4 der Friedhofsordnung eine Gebühr für die erste Grabstelle gemäß
1. b), 3. b) bzw. 4 b) und für jede weitere Grabstelle der Grabstätte eine Gebühr nach 1. d), 3 d) bzw.
4 d) zur Anpassung der gesamten Grabstätte an die neue Ruhezeit.

Die Gebühren für den Erwerb, Wiedererwerb und die Verlängerung des Nutzungsrechtes werden für die gesamte Nutzungszeit im Voraus erhoben.


II. Gebühren für die Beisetzung:

Für das Ausheben und Verfüllen der Gruft:
1. für eine Erdbestattung: 400,00 €
2. für eine Urnenbestattung: 130,00 €


III. Gebühren für die Genehmigung
der Errichtung oder Änderung von Grabmalen:
Für die Genehmigung zur Errichtung oder
Änderung: a) je Grabmal stehend : 50,00 €
b) je Grabmal liegend 25,00 €


IV. Friedhofsunterhaltungsgebühr:

(1) Für ein Jahr je Grabstelle: 8,00 €
zur Finanzierung der Unterhaltungskosten der Wege und Außenanlagen (einschließlich Personalkosten), Kosten für Strom, Wasser und Abfallbeseitigung.

(2) Für Grabstätten nach den §§ 14, 15, 17 und 18 der Friedhofsordnung ist die Friedhofsunterhaltungsgebühr mit Zahlung der in § 6 Abschnitt I dieser Ordnung genannten Gebühr abgegolten.

(3) Die Gebühr wird im Voraus für 2 Jahre erhoben und ist jeweils zur Mitte des entsprechenden Zeitraumes fällig.

Ergänzung zur Gebührenordnung Jacobidrebber (gültig ab Oktober 2020)§ 1Die Friedhofsgebührenordnung für den Friedhof der Ev.-luth. KirchengemeindeJacobidrebber vom 14. Dezember 2015 zuletzt geändert durch Beschluss vom 26. März 2019, werden in § 6 Abschnitt I folgende Ziffern 7 bis 8 eingefügt:

7. Einzelgrabstätten für Urnen in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“für 30 Jahre mit Pflege je Einzelgrabstätte 1.800,00 EUR

8. Doppelgrabstätten für Särge in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ a) für 30 Jahre mit Pflege je Doppelgrabstätte 8.000,00 EUR

                                                                                                                                      b) für jedes Jahr der Verlängerung je Doppelgrabstätte 220,00 EUR

Die bisherige Ziffer 7 wird zu Ziffer 9.§ 6 Abschnitt IV wird in Absatz 2 wie folgt geändert:

Für Grabstätten nach den §§ 14,15, 15a, 17, 18 und 18a der Friedhofsordnung ist die Friedhofsunterhaltungsgebühr mit Zahlung der in § 6 Abschnitt I dieser Ordnung genannten Gebühr abgegolten.

§ 2

                                                                     Schlussvorschriften

Die Änderung der Friedhofsgebührenordnung tritt nach der kirchenaufsichtlichen Genehmigung am Tage nach Ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

Friedhofsordnung:Darüber hinaus beschließt der Kirchenvorstand die Anpassung der Friedhofsordnung im Zusammenhang mit der neuen Grabanlage.Die Friedhofsordnung wird wie folgt geändert:

Gemäß § 4 der Rechtsverordnung über die Verwaltung kirchlicher Friedhöfe(Friedhofsrechtsverordnung) vom 13. November 1973 (KABl. 1974 S. 1) hat derKirchenvorstand der Ev.- luth. Kirchengemeinde Jacobidrebber am 21. September 2020 folgende 1. Änderung der Friedhofsordnung beschlossen:

§ 1

Die Friedhofsordnung für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Jacobidrebbervom 14. Dezember 2015 wird wie folgt geändert:

§ 11 Absatz 1 wird wie folgt gefasst:

(1)Auf dem Friedhof werden nur Nutzungsrechte vergeben an:

                     I.Grabstätten für Särge                  a)Wahlgrabstätten für Särge (§ 13)

                                                                               b)Rasenreihengrabstätten für Särge (§ 14)

                                                                               c)Rasenwahlgrabstätten für Särge (§ 15)

                                                                               d)Doppelgrabstätten für Särge in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ (§ 15 a)

                      II.Grabstätten für Urnen

                                                                               e)Wahlgrabstätten für Urnen (§ 16)

                                                                               f)Rasenreihengrabstätten für Urnen (§ 17)

                                                                              g)Partnergrabstätten für Urnen ( § 18)

                                                                              h)Einzelgrabstätten für Urnen in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ (§18

                                                                                           a)Es wird folgender § 15 a eingefügt:

§ 15

                                a Doppelgrabstätten für Särge in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“

                                                    (1)Auf dem Friedhof stehen in der gesondert ausgewiesenen Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ Doppelgrabstätten für Särge zur Verfügung. Das Nutzungsrecht an diesen Grabstätten wird für die Dauer von 30 Jahren vergeben.

                                                     (2)Doppelgrabstätten für Särge in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ werden anlässlich einer Beisetzung oder bereits im Voraus mit zwei Grabstellen vergeben. In Doppelgrabstätten für Särge kann je Grabstelle anstelle eines Sarges auch eine Urne beigesetzt werden.

                                                     (3)Bei einer Beisetzung in einer Doppelgrabstätte für Särge in derGemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ ist das Nutzungsrecht für die gesamteGrabstätte an die neue Ruhefrist anzupassen. Die Gebühren für die Verlängerungrichten sich nach der jeweiligen Gebührenordnung. Eine Verlängerung derNutzungszeit über die Ruhefrist der zweiten Beisetzung hinaus ist nicht möglich.

                                                     (4)Läuft die Ruhefrist an einer Doppelgrabstätte für Särge in der Gemeinschaftsgrabanlage nach der ersten Beisetzung aus, ohne dass eine zweite Beisetzung durchgeführt wurde, kann das Nutzungsrecht mit Ausnahme nach § 2Absatz 2 auf Antrag gem. § 13 Abs. 2 Satz 2 verlängert werden. Die Gebühren für die Verlängerungen richten sich nach der jeweiligen Gebührenordnung.

                                                      (5)An Doppelgrabstätten für Särge in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“werden keine Gestaltungsrechte - gleich welcher Art - vergeben. Die Aufstellung individueller Grabzeichen, insbesondere Grabmale, Grabkreuze, Einfassungen oder sonstige Kennzeichnungen sowie das Auflegen von Grabschmuck (ausgenommen kleine Blumengebinde) sind auf Doppelgrabstätten nicht gestattet. Der Vor- und Zuname sowie die Geburts- und Sterbedaten des Verstorbenen werden von der Friedhofsverwaltung an der Grabstätte angebracht.

                                                      (6)Die gärtnerische Anlage sowie die laufende Pflege der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ einschließlich der Doppelgrabstätten erfolgt ausschließlich durch dieFriedhofsverwaltung.

                                                     (7)Soweit sich nicht aus der Friedhofsordnung etwas anderes ergibt, gelten die Vorschriften für Wahlgrabstätten für Särge auch für Doppelgrabstätten für Särge in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“, ausgenommen § 11 Abs. 4.

Es wird folgender § 18 a eingefügt:

§ 18aEinzelgrabstätten für Urnen in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“

                                                   (1)Auf dem Friedhof stehen in der gesondert ausgewiesenen Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“ Einzelgrabstätten für Urnen zur Verfügung.

                                                    2) Einzelgrabstätten für Urnen werden in dieser Grabanlage der Reihe nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhefrist zur Beisetzung einer Urne vergeben.

                                                   (3) Eine Verlängerung des Nutzungsrechtes von Einzelgrabstätten für Urnen in der Gemeinschaftsgrabanlage ist ausgeschlossen.

                                                  (4) An Einzelgrabstätten für Urnen in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“werden keine Gestaltungsrechte - gleich welcher Art - vergeben. Die Aufstellung individueller Grabzeichen, insbesondere Grabmale, Grabkreuze, Einfassungen odersonstige Kennzeichnungen sowie das Auflegen von Grabschmuck (ausgenommenkleine Blumengebinde) sind auf Einzelgrabstätten für Urnen in der Gemeinschaftsgrabanlage nicht gestattet. Der Vor- und Zuname sowie die Geburts-und Sterbedaten des Verstorbenen werden von der Friedhofsverwaltung an derGrabstätte angebracht.

                                                  5) Die gärtnerische Anlage sowie die laufende Pflege der Gemeinschaftsgrabanlage„ICHTHYS“ einschließlich der Einzelgrabstätten erfolgt ausschließlich durch dieFriedhofsverwaltung.(7) Soweit sich nicht aus der Friedhofsordnung etwas anderes ergibt, gelten die Vorschriften für Rasenreihengrabststätten für Urnen auch für Einzelgrabstätten fürUrnen in der Gemeinschaftsgrabanlage „ICHTHYS“./

- Gebührentarif Mariendrebber -

I. Gebühren für die Verleihung
von Nutzungsrechten an Grabstätten

1. Wahlgrabstätten für Särge:
a) für 30 Jahre für die
erste Grabstelle: 480,00 €
b) für jedes Jahr der Verlängerung
der ersten Grabstelle: 16,00 €
c) für 30 Jahre für
jede weitere Grabstelle: 240,00 €
d) für jedes Jahr der Verlängerung
jeder weiteren Grabstelle 8,00 €

2.Rasenreihengrabstätte für Särge:
für 30 Jahre mit Pflege je Grabstelle 1.935,00 €

3.Rasenwahlgrabstätten für Särge:
a) für 30 Jahre mit Pflege für die
erste Grabstelle 3.300,00 €
b) für jedes Jahr der Verlängerung
der ersten Grabstelle 110,00 €

c) für 30 Jahre mit Pflege für
jede weitere Grabstelle 2.100,00 €
d) für jedes Jahr der Verlängerung
jeder weiteren Grabstelle .70,00 €

4.Wahlgrabstätten für Urnen
a)für 30 Jahre für die
erste Grabstelle: 360,00 €
b)für jedes Jahr der Verlängerung
der ersten Grabstelle: 12,00 €
c)für 30 Jahre für
jede weitere Grabstelle: 120,00 €
d)für jedes Jahr der Verlängerung
jeder weiteren Grabstelle 4,00 €

5.Rasenreihengrabstätten für Urnen:
für 30 Jahre mit Pflege je Grabstelle 1.515,00 €

6.Partnergrabstätten für Urnen:
a) für 30 Jahre mit Pflege
je Doppelgrabstelle 4.680,00 €
b) für jedes Jahr der Verlängerung
je Doppelgrabstelle: 162,00 €

7.Zusätzliche Beisetzungeiner Urne
in einer bereits belegten Wahlgrabstätte für Särge oder Urnen gemäß § 11 Absatz 4 der Friedhofsordnung eine Gebühr für die erste Grabstelle gemäß
1. b), 3. b) bzw. 4 b) und für jede weitere Grabstelle der Grabstätte eine Gebühr nach 1. d), 3 d) bzw.
4 d) zur Anpassung der gesamten Grabstätte an die neue Ruhezeit.

Die Gebühren für den Erwerb, Wiedererwerb und die Verlängerung des Nutzungsrechtes werden für die gesamte Nutzungszeit im Voraus erhoben.


II. Gebühren für die Beisetzung:

Für das Ausheben und Verfüllen der Gruft:
1. für eine Erdbestattung: 400,00 €
2. für eine Urnenbestattung: 130,00 €


III. Gebühren für die Genehmigung
der Errichtung oder Änderung von Grabmalen:
Für die Genehmigung zur Errichtung oder
Änderung: a) je Grabmal stehend : 50,00 €
b) je Grabmal liegend 25,00 €


IV. Friedhofsunterhaltungsgebühr:

(1) Für ein Jahr je Grabstelle: 9,00 €
zur Finanzierung der Unterhaltungskosten der Wege und Außenanlagen (einschließlich Personalkosten), Kosten für Strom, Wasser und Abfallbeseitigung.

(2) Für Grabstätten nach den §§ 14, 15, 17 und 18 derFriedhofsordnung ist die Friedhofsunterhaltungsgebühr mit Zahlung der in § 6 Abschnitt I dieser Ordnung genannten Gebühr abgegolten.

(3) Die Gebühr wird im Voraus für 2 Jahre erhoben und ist jeweils zur Mitte des entsprechenden Zeitraumes fällig.

 

§ 7 Zusätzliche Leistungen


Leistungen, für die kein Gebührentarif vorgesehen ist, werden von der Friedhofsverwaltung nach dem jeweiligen Aufwand berechnet.

§ 8 Inkrafttreten, Außerkrafttreten


(1) Diese Friedhofsgebührenordnung tritt nach ihrer Genehmigung am Tage nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

(2) Mit Inkrafttreten dieser Friedhofsgebührenordnung tritt die bisherige Friedhofsgebührenordnung außer Kraft.

Jacobidrebber,, den 14. Dezember 2015

Der Kirchenvorstand

(Vorsitzender)
(L.S.)

(Kirchenvorstandsmitglied)

Die vorstehende Friedhofsgebührenordnung wird hiermit gemäß § 66 Abs. 1 Nr. 5, Absatz 2 und Absatz 5 der Kirchengemeindeordnung kirchenaufsichtlich genehmigt.

Sulingen, den Dezember 2015

Kirchenamt in Sulingen(L.S.)

(Bevollmächtigter)

 

  1. Änderung der Friedhofsordnung für den Friedhof der
    Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Mariendrebber in
    49457 Drebber, Landkreis Diepholz

 

 

Gemäß § 4 der Rechtsverordnung über die Verwaltung kirchlicher Friedhöfe (Friedhofsrechtsverordnung) vom 13. November 1973 (KABl. 1974 S. 1) hat der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchengemeinde Mariendrebber am 6. März 2020 folgende
1. Änderung der Friedhofsordnung beschlossen:

 

 

  • 1

Die Friedhofsordnung für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Mariendrebber vom 6. Oktober 2015 wird wie folgt angepasst:

 

  • 11 Absatz 1 Abschnitt II Buchstabe g) wird wie folgt geändert:

 

  1. g) Einzel- und Doppelgrabstätten für Urnen (§ 19)

 

 

  • 19 der Friedhofsordnung wird wie folgt geändert:

 

  • 19

Einzel- und Doppelgrabstätten für Urnen

 

(1) Für Urnen stehen Einzel- und Doppelgrabstätten in gesondert ausgewiesenen Gemeinschaftsgrabanlagen für Urnen zur Verfügung.

 

(2) Einzelgrabstätten für Urnen werden der Reihe nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhefrist zur Beisetzung einer Urne vergeben. Doppelgrabstätten für Urnen werden anlässlich einer Beisetzung einer Urne mit zwei Grabstellen für die Dauer der Ruhefrist vergeben.

 

(3) Eine Verlängerung des Nutzungsrechtes von Einzelgrabstätten für Urnen ist aus-geschlossen.

 

(4) Bei einer zweiten Beisetzung in einer Doppelgrabstätte für Urnen ist das
Nutzungsrecht an die neue Ruhefrist anzupassen. Eine Verlängerung der Nutzungszeit über die Ruhefrist der zweiten Beisetzung hinaus ist nicht möglich. Läuft die Ruhefrist an einer Doppelgrabstätte für Urnen nach der ersten Beisetzung aus, ohne dass eine zweite Beisetzung durchgeführt wurde, kann das Nutzungsrecht mit Ausnahme nach § 2 Absatz 2 auf Antrag gem. § 13 Abs. 2 Satz 2 verlängert werden. Die Gebühren für die Verlängerungen richten sich nach der jeweiligen Gebührenordnung.

 

(5) An Einzel- oder Doppelgrabstätten in der Gemeinschaftsgrabanlage für Urnen werden keine Gestaltungsrechte - gleich welcher Art - vergeben. Die Aufstellung individueller Grabzeichen, insbesondere Grabmale, Grabkreuze, Einfassungen oder sonstige Kennzeichnungen sowie das Auflegen von Grabschmuck sind auf der Gemeinschaftsgrabanlage für Urnen nicht gestattet. Der Vor- und Zuname sowie die Geburts- und Sterbedaten des Verstorbenen werden von der Friedhofsverwaltung an der Grabstätte angebracht.

 

(6) Die gärtnerische Anlage sowie die laufende Pflege der Gemeinschaftsgrabanlage einschließlich der Einzel- und Doppelgrabstätten erfolgt ausschließlich durch die Friedhofsverwaltung.

 

(7) Soweit sich nicht aus der Friedhofsordnung etwas anderes ergibt, gelten die Vor-schriften für Wahlgrabstätten für Särge auch für Doppelgrabstätten für Urnen in der Gemeinschaftsgrabanlage, ausgenommen § 11 Abs. 4.

 

 

 

  • 2

 

Diese Änderung der Friedhofsordnung tritt nach der kirchenaufsichtlichen Genehmigung am Tage nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

 

 

Mariendrebber, den 6. März 2020

Der Kirchenvorstand

 

 

 

Steinhöfel                                                Pastor Hoffmann

Vorsitzende                      (LS)                  Kirchenvorstandsmitglied

 

 

 

 

 

 

 

Die vorstehende Änderung der Friedhofsordnung wird hiermit gemäß § 66 Absatz 1 Nr. 5 und Absatz 2 der Kirchengemeindeordnung kirchenaufsichtlich genehmigt.

 

 

Sulingen, den 31. März 2020

Kirchenamt in Sulingen

 

 

 

(L. S.)                                      van Veldhuizen   

Bevollmächtigter

 

2.Änderung der Friedhofsgebührenordnung für den Friedhof der
Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Mariendrebber in
49457 Drebber, Landkreis Diepholz

 

Gemäß § 5 der Rechtsverordnung über die Verwaltung kirchlicher Friedhöfe (Friedhofsrechtsverordnung) vom 13. November 1973 (KABL. 1974 S. 1) und § 29 der Friedhofsordnung für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Mariendrebber hat der Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 6. März 2020 folgende 2. Änderung der Friedhofsgebührenordnung beschlossen:

 

 

  • 1

 

Die Friedhofsgebührenordnung für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Mariendrebber vom 6. Oktober 2015, zuletzt geändert durch Beschluss vom
26. März 2019, wird in § 6 Abschnitt I Ziffer 7 wie folgt angepasst:

 

  1. Einzel- und Doppelgrabstätten für Urnen
  2. a) für 30 Jahre mit Pflege

    je Doppelgrabstätte                                         5.530,00 EUR

  1. b) für jedes Jahr der Verlängerung

                      je Doppelgrabstätte                                            125,00 EUR

  1. c) für 30 Jahre mit Pflege

                      je Einzelgrabstätte                                            2.915,00 EUR

 

 

  • 2

Schlussvorschriften

 

Die Änderung der Friedhofsgebührenordnung tritt nach der kirchenaufsichtlichen Genehmigung am Tage nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

 

 

Mariendrebber, den 6. März 2020

Der Kirchenvorstand

 

 

Steinhöfel                                                Pastor Hoffmann

Vorsitzende                      (LS)                  Kirchenvorstandsmitglied

 

 

Die vorstehende Änderung der Friedhofsgebührenordnung wird hiermit gemäß
§ 66 Abs. 1, Nr. 5, Abs. 2 und 5 der Kirchengemeindeordnung kirchenaufsichtlich genehmigt.

 

Sulingen, den 30. März 2020

Kirchenamt in Sulingen

 

(L.S.)                                   van Veldhuizen
  Bevollmächtigter